
Digital Governance Lab
Das Digital Governance Lab ist eine interdisziplinäre Schnittstelle für innovative Forschungsformate und Wissenschaftskommunikation des Forschungsschwerpunkts Neue Technologien und Zukunft des Rechts. Es dient als Dialog- und Experimentierraum, in dem Erkenntnisse aus laufenden Forschungsarbeiten praxisnah erprobt, kritisch reflektiert und gemeinsam mit gesellschaftlichen Akteur*innen weiterentwickelt werden. Im Fokus steht, wie digitale Technologien gesellschaftlich gestaltet und reguliert werden können – jenseits rein technischer Lösungen oder ausschließlich rechtlicher Vorgaben. Dabei analysieren wir die Regeln, Verfahren und Zuständigkeiten, die den Umgang mit digitalen Daten, Plattformen und Technologien strukturieren. Die zentrale Frage lautet, wie diese Strukturen und Prozesse so ausgestaltet werden können, dass demokratische Werte und Prinzipien gewahrt bleiben, Rechte wirksam geschützt und gleichzeitig Innovation ermöglicht wird. Das Digital Governance Lab dient hier als Austauschplattform für Wissenschaft, Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft, um wissenschaftliche Erkenntnisse zu diskutieren und praktisch anzuwenden.
Neue Technologien und Zukunft des Rechts
Dieser Forschungsschwerpunkt befasst sich mit der Frage, ob, wann, wie und von wem Regeln für neue Technologien festgelegt und Governance-Rahmenbedingungen umgesetzt werden sollten.
Platform Governance
Regeln digitaler Öffentlichkeiten
Digitale Plattformen sind zentrale Räume öffentlicher Kommunikation. Regeln, Designentscheidungen und Moderationspraktiken beinflussen, wie kommuniziert wird, welche Inhalte sichtbar werden und welche Inhalte begrenzt werden.
Data Governance
Daten, Akteure und Infrastrukturen
Daten sind eine zentrale Grundlage digitaler Dienste und gesellschaftlicher Entscheidungsprozesse. Ihre Nutzung ermöglicht Innovation und neue Formen der Teilhabe, wirft jedoch zugleich Fragen nach Verantwortung, Sicherheit und Gerechtigkeit auf.
Code of Conduct: Strengthening Trust
Dieser Verhaltenskodex richtet sich an Plattformbetreiber ebenso wie an Akteur*innen der EU-Politik. Er definiert zehn Leitlinien für faire, transparente und nachvollziehbare Moderationsprozesse in sozialen Netzwerken. Ihre Umsetzung soll das Vertrauen in menschlich-maschinelle Entscheidungen in der Content Moderation auf digitalen Plattformen stärken.
HINTERGRUND
Der Code of Conduct wurde gemeinsam mit Expert*innen im Forschungsprojekt Human in the Loop? entwickelt.
Data Governance Wegweiser
In Kommunen bleibt das Potenzial von Daten oft ungenutzt. Unser digitales Handbuch hilft öffentlichen Verwaltungen, datengestützte Projekte systematisch zu planen und umzusetzen – rechtssicher, nachhaltig und unter Berücksichtigung der Interessen von Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft.
HINTERGRUND
Der Data Governance Wegweiser entstand im Forschungsprojekt Data & Smart City Governance. Eine überarbeitete und erweiterte Fassung erscheint als Buch (voraussichtlich Sommer 2026)
Consenter
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Der Einwillungsagent wurde von der akademischen Ausgründung Law & Innovation Technology entwickelt.

Personalisierung im Internet verstehen
Dieses Bildungsmaterialien erklären Bürger*innen, wie die Personalisierung von Daten im Internet funktioniert und welche Vorteile sowie Risiken diese mit sich bringt. Ziel ist, dass Nutzer*innen selbstbestimmt entscheiden, welche Daten sie online preisgeben möchten und welche nicht.
Die Open Educational Resources werden im Laufe von 2026 im Rahmen des laufenden Projekts Sicher im Datenverkehr entwickelt.
Digital Society Blog
Hier schreiben Forschende unseres Instituts zu zentralen Fragen der digitalen Gesellschaft. Entdecken Sie Beiträge zu KI, Demokratie, Arbeit, Wissen, Plattformregulierung und Nachhaltigkeit.
