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19 November 2013

3 Tage Forschung, Partizipation, Internet & Austausch

Das Early Stage Researchers Colloquium (ESRC) und die Tagung zu “Chancen und Risiken der gesellschaftlichen Partizipation” sind die Veranstaltungen, die vom 21. – 23. November 300 Wissenschaftler und Jungforscher in die Räumlichkeiten der Humboldt-Universität zu Berlin und die der Friedrich-Ebert-Stiftung locken. An 3 Tagen bietet sich den Teilnehmern die Möglichkeit zum Austausch von Ideen, zur Teilnahme an Workshops und zur Diskussion aktueller Forschungsthemen rund um das Thema Internet und Gesellschaft.

Das Early Stage Researcher Colloquium (ESRC)

Am 21. November findet in der Friedrich-Ebert-Stiftung das zweite ESRC statt. Die jährliche Veranstaltung hat sich zum Ziel gesetzt, den inhaltlichen Austausch der Nachwuchsforscher zu fördern. Neben einer Keynote von Jeanette Hofmann und Wolfgang Schulz, zwei der vier Forschungsdirektoren des HIIG, haben die Teilnehmer die Möglichkeit, verschiedene Themensessions zu besuchen, die von den Ideen und Forschungsschwerpunkten der Instituts-Doktoranden geprägt wurden. Im einzelnen untergliedert sich das Programm in drei Parallelsessions.

  • Open Science and Open Hardware // Censorship and chilling effects: How does the law determine online behaviour?
  • Entrepreneurship: What are the hindering and promoting factors of Internet-enabled entrepreneurship? // Slacktivism, activism and protest online. Does the Internet have what it takes to be political?
  • Internet-enabled innovation: New forms of corporate goods, communication and interactions // From net neutrality to governance: Points of entry to understanding present-day problems with Internet infrastructure

Chancen und Risiken der gesellschaftlichen Partizipation

Die Tagung „Chancen und Risiken der gesellschaftlichen Partizipation“ am Freitag, den 22. November beschäftigt sich mit einem Schlüsselthema der Internetforschung: Partizipation. Am Vormittag nehmen die Forscher an themenspezifischen Workshops teil und treiben die Forschung und den Ideenaustausch im Bereich der Partizipation weiter voran. Das nur für angemeldete Forscher zugängliche Vormittagsprogramm besteht im wesentlichen aus 3 Blöcken.

  • Welcome address durch Thomas Schildhauer (Direktor des HIIG) & Keynote von Nishant Shah (Direktor des Centre for Internet & Society, Bangalore)
  • Workshop Sessions: Participation – Enabling or hindering democracy? // Making political participation effective // Open source – Open hardware
  • Abschluss Session: How much difference can technology make for societal participation?

Öffentlicher Nachmittag: Online in die Politik

In einem öffentlichen Teil der Veranstaltung stellt Helen Margets, Direktorin des Oxford Internet Institute, ihre Forschungsergebnisse zum Thema politische Partizipation vor. Außerdem präsentiert das HIIG mit dem Hamburger Hans-Bredow-Institut eine Studie zur ePetitionen-Plattform des Deutschen Bundestages. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit die Forschungsergebnisse miteinander zu vergleichen und zu diskutieren. Der Nachmittag wird mit einer Podiumsdiskussion, die sich auf die nationalen Perspektiven der politischen Partizipation konzentriert, abgerundet. Gäste der Diskussion, die auch online im Livestream übertragen wird, sind Teresa Bücker (Referentin für Social Media bei der Bundestagsfraktion der SPD), Alvar Freude (Mitglied der Enquete-Kommission Internet und Gesellschaft des Deutschen Bundestages), Bettina Gaus (Journalistin) und Jonas Westphal (Sprecher Forum Netzpolitik des SPD-Landesverbands Berlin).

Network of Centers Working Sessions

Am Samstag, den 23.11.2013 widmen sich die Forscher des Global Network of Interdisciplinary Internet & Society Research Centers und Wissenschaftler des HIIG in den Network of Centers Working Sessions folgenden Themenblöcken.

  • Publication in the field of Internet and Society
  • Online Intermediaries
  • Online Governance

Die Ergebnisse der Veranstaltungen können Sie nach einer inhaltlichen Aufarbeitung auf unserer Seite abrufen.

Larissa Wunderlich

Visual Communication

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