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PM: Neue Forschungsgruppe „Innovation und Entrepreneurship“ am Institut für Internet und Gesellschaft

Pressemitteilung des Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft Berlin | 19.02.2013

► Ehemaliger XING-Chef Groß-Selbeck wird Forscher am HIIG in Berlin 

► Beratung von Gründerteams in «Start-up Clinics» 

► Groß-Selbeck: Gründerlandschaft in Deutschland noch zu schwach ausgeprägt 

Berlin, 19.02.2013 – Dr. Stefan Groß-Selbeck (45), ehemaliger Vorstandsvorsitzender der XING AG, wird Gastprofessor an der Universität der Künste Berlin und leitet ab sofort eine neue Forschungsgruppe am Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG). Der promovierte Jurist und Volkswirt wird die Forschergruppe «Innovation und Entrepreneurship» aufbauen und leiten, die dem von Direktor Prof. Dr. Dr. Schildhauer geführten Forschungsbereich «Internet-enabled Innovation” zugeordnet ist. Dabei wird er neben seiner wissenschaftlichen Expertise seine langjährige Erfahrung als CEO von XING und als Deutschlandchef von Ebay einbringen.

Ziel der Forschungsgruppe ist es, wissenschaftlich fundierte, praxisrelevante Studien und Forschungsarbeiten rund um das Thema internetnahe Unternehmensgründungen zu erarbeiten. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem Berliner Start-up-Ökosystem. In enger Zusammenarbeit mit Gründerteams sollen sog. «Start-up Clinics» aufgebaut werden, wo die Gründer bei der Entwicklung ihrer Geschäftsmodelle in rechtlichen, finanziellen und personellen Fragen in je einer Law-Clinic, einer Finance-Clinic und einer HR-Clinic Hilfe erhalten. In diesen Clinics wird eine einzigartige, über drei Jahre angelegte Begleitforschung zu fördernden und hindernden Elementen für Internet-Start-ups durchgeführt. Eine «Technology-Clinic» ist bereits in Vorbereitung.

Durch eine enge Zusammenarbeit mit Inkubatoren wird ein in der Forschungslandschaft einzigartiger Zugang zu den praktischen Herausforderungen von Gründern gerade in der ganz frühen Phase geschaffen. Die Forschergruppe wird in einem «Start-up Co-working-Space», einem Ort des gemeinsamen Arbeitens vor Ort, mit Gründern arbeiten und organisatorisch in das Doktorandenprogramm des Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft integriert sein.

Europa ist Schlusslicht, aber Berlin als Gründungsstandort wird international wahrgenommen 

«Entrepreneurship ist Voraussetzung für Innovation, Wachstum und Beschäftigung. In Deutschland haben wir hier Nachholbedarf – gerade im Bereich von internetbasierten Start-ups. Allerdings hat sich gerade in Berlin in den letzten Jahren viel getan. Die Hauptstadt wird als Standort für Internet Start-ups international wahrgenommen. Diese Entwicklung wissenschaftlich zu begleiten und zu fördern haben wir uns vorgenommen», sagt Groß-Selbeck. «Die steigende Bedeutung Berlins als Standort für Gründungen ist eine große Chance für die Berliner Wirtschaft bzw. für die Stadt insgesamt. Die Hauptstadt kann hier ihre Stärken einbringen, etwa Kultur, Wissenschaft und Bildungseinrichtungen, aber auch wirtschaftlich stark profitieren – denn Unternehmer schaffen Arbeitsplätze.”

Das HIIG startet dieses neue Projekt mit großen Erwartungen. «Ich freue mich, dass wir mit Dr. Groß-Selbeck einen Experten für diesen wichtigen Bereich gewinnen konnten, der über 15 Jahre Führungserfahrung in internetbasierten Wachstumsunternehmen ebenso mitbringt, wie Erfahrung im Umgang mit Investoren und Unternehmern und nicht zuletzt einen spannenden Forschungsansatz mit Leben füllen wird», sagt Prof. Dr. Dr. Thomas Schildhauer, einer der vier HIIG-Direktoren und zuständig für diesen Forschungsbereich.

Zur Anschubfinanzierung des erweiterten Forschungsprogramms stellt Google zusätzlich zum bestehenden finanziellen Engagement im HIIG weitere 600.000 Euro zur Verfügung. Sowohl das neue Projekt Entrepreneurship als auch das Institut insgesamt stehen weiterhin anderen interessierten Partnern offen.

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Pressekontakt:

Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft

c/o Publiplikator GmbH

Christoph Blase

Königstraße 2 14163 Berlin

+49 30 200 898-31 | blase|a|publiplikator.de

 

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