Datum/Zeit 19.02.2014 | 17:00 - 18:00

Location Ehemalige Institutsräume des HIIG | Raum E27, Bebelplatz 1, 10117 Berlin

Kategorie

Survey Musik und Medien 2012: Die Nutzung neuer digitaler Technologien und Angebote des alltäglichen Musikhörens in Deutschland

Der Journal Club ist eine wöchentlich stattfindende Veranstaltung, bei der ForscherInnen des HIIG gemeinsam interessante Publikationen diskutieren. Am Mittwoch, den 19. Februar 2014, öffnen wir unsere Türen für ein breiteres Publikum und laden Sie herzlich ein, an der Veranstaltung teilzunehmen.

Abstract

Mit der digitalen Vernetzung unserer Medienumwelt und dem Siegeszug des mobilen Internets haben sich die Möglichkeiten der praktischen Nutzung von Musik im Alltag substantiell verändert: Musik kann heute sowohl über Schallplatte und CD mit der Stereoanlage als auch mit dem Küchen- oder Autoradio, aber eben auch mit dem Laptop zu Hause, dem mobilen MP3Player oder auch per Streaming unterwegs auf dem Smartphone gehört werden.

Survey Musik und Medien 2012 ist die erste deutschlandweite empirische Repräsentativbefragung, welche medienübergreifend Nutzungsdaten zu nahezu allen für den alltäglichen Musikkonsum heute verwendeten Medienformen liefert. Der Vortrag stellt das methodische Vorgehen des durch das DFG-Schwerpunktprogramm 1505 ‘Mediatisierte Welten‘ geförderten Forschungsprojekts vor und zeigt anhand der Ergebnisse zur Nutzung alter und neuer Audiotechnologien, inwieweit die ‘schöne neue Online-Audiowelt‘ bisher von den Nutzern in ihren Medienalltag integriert wurde und sich die Praktiken der alltäglichen Musikrezeption tatsächlich verändert haben.

Referenten

Steffen Lepa

Steffen Lepa ist Medien‐und Kommunikationswissenschaftler, seit 2010 Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Fachgebiets Audiokommunikation, Technische Universität Berlin. 2010‐2012 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Exzellenzcluster‐Forschungsprojekt »Medium und Emotion”, seit 2012 ist er Leiter des Forschungsprojekts »Survey Musik und Medien” im DFG‐Schwerpunktprogramm 1505 »Mediatisierte Welten”. Seine Lehr‐und Forschungsschwerpunkte sind Medienrezeption/Mediennutzung, auditive Medien, sozialwissenschaftliche Forschungsmethoden, Populärkulturforschung, Medienpädagogik und Medienphilosophie.

Anne‐Kathrin Hoklas

Anne‐Kathrin Hoklas ist Soziologin und Germanistin, seit 2013 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt ‘Survey Musik und Medien‘ des DFG‐Schwerpunktprogramms ‘Mediatisierte Welten‘ am Fachgebiet Audiokommunikation, Technische Universität Berlin. 2011-2013 war sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Soziologische Theorien und Theoriegeschichte an der Universität Rostock. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Kultursoziologie, Alltags- und Populärkultur, Soziologische Theorien und qualitativ-rekonstruktive Methoden.