Datum/Zeit 25.10.2012 - 26.10.2012

Location Altes Haus Ungarn am Alexanderplatz, Karl-Liebknecht-Str. 9, Berlin

Kategorie

Programm | Organisatorisches | AbstractsAnmeldung zum 2. Tag / öffentlichen Barcamp

Das Berliner Kolloquium für Internet und Gesellschaft fand vom 25. bis 26. Oktober 2012 statt und war die Auftaktveranstaltung des Doktoranden Programms des Alexander von Humboldt Instituts für Internet und Gesellschaft. Die Organisation fand in Zusammenarbeit mit Newthinking statt.

Ziel des Berliner Kolloquiums für Internet und Gesellschaft war es, NachwuchswissenschaftlerInnen zu den Schwerpunktthemen Patterns of Participation, Global Rules and Regulation, Transformation of the Public Sphere, Open Science, Netzwerk-Architektur und politische Kommunikation zusammen zu bringen. Dabei wurden nicht nur die ForscherInnen darin unterstützt, ihre eigenen Forschungsprojekte im Dialog weiterzuentwickeln, sondern auch eine engere Vernetzung zwischen dieser kleinen, doch stark wachsenden Forschungsgemeinschaft gefördert. Die Veranstaltung richtete sich vor allem an Promovierende und PostDocs, die sich mit dem Themenfeld Internet und Gesellschaft befassen.

In transdisziplinären Diskussionsrunden konnten Forschungsarbeiten im Themenfeld Internet & Gesellschaft vorgestellt und im engen Austausch mit anderen Experten diskutiert werden. Neben intensiven Workshops und Präsentationsrunden mit den Direktoren des Alexander von Humboldt Instituts für Internet und Gesellschaft bestand die Möglichkeit, die eigenen Thesen in einem Barcamp mit einem breiteren Kreis von Internetnutzern und Interessierten praxisorientiert zu diskutieren. Diese Workshops wurden von den Doktoranden des HIIG begleitet und ihre Berichte und Einschätzungen zu den jeweiligen Themen lassen sich in unserem Blog finden:

Global Rules and Regulation | Network Architecture and Political Communication | Open Science | Open Software and Open Design | Patterns of Participation | Transformation of the Public Sphere

Am zweiten Tag wurde das Berliner Kolloquium im Barcamp-Format fortgesetzt. Dieses offene Format ermöglichte den Austausch zwischen den ForscherInnen und weiteren Interessierten mit verschiedenen Hintergründen. Es bot die Gelegenheit, einzelne komplexe Themen des Vortags praxisorientiert zu vertiefen und Kontroversen auszutragen.

Die Themen wurden zu Beginn des Tages identifiziert, indem Vorschläge durch die TeilnehmerInnen gesammelt wurden. Anschließend wurden mehrere Gruppen gebildet, die sich dann in zwei Sessionblöcken jeweils mit ihrem Thema beschäftigten und Ergebnisse festhielten.

Damit wollten wir die Diskussion zu aktuellen Fragen der Entwicklungen einer digitalen Gesellschaft für eine breitere, nicht rein universitäre Gemeinschaft öffnen. Zum Abschluss des Kolloquiums luden wir außerdem herzlich zum «Digitalen Salon» mit Wein und Brezeln in den Institutsräumen ein, einem Radiotalk in Kooperation mit DRadio Wissen.

Wir danken allen Teilnehmern für zwei inspirierende Tage im Zeichen der innovativen, interdisziplinären Forschung im Bereich Internet und Gesellschaft!